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“Blechhütte”
Oberlehrer Rasso Baader lud am 21. Dezember 1909 beim Neuwirt in Saaldorf zur Gründungsversammlung eines Schützenvereins ein. Bereits am 30. Dezember 1909 fand für die 11 Gründungsmitglieder das erste Schießen in der Wirtsgaststube statt.
Laut vorhandener Schießkladden wurde von 1909 bis 1935 ein geordneter Schießbetrieb abgehalten. Nach dem Krieg und der Währungsreform 1948 unternahm man noch dreimal den Versuch, den Schützensport wieder aufleben zu lassen, was aber jeweils am Munitionsmangel scheiterte. Luftgewehre waren keine vorhanden und für die Zimmerstutzen fehlte die Munition.
Erst 1960 konnte der Schützenverein “Blechhütte” Saaldorf unter 1. Schützenmeister Stefan Oberholzner, sen. seinen geordneten Schießbetrieb in der durch eine Holzwand gesicherten Wirtsgaststube beim Neuwirt wieder aufnehmen.
Der Name Blechhütte mag verschwunden, doch bezeichnet er kurzum das unverwechselbare Merkmal des Gebäudes - die “Blechverschalung” als Wettermantel des Wirtshauses.
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